Art: selbstgebastelt

Verhaltensweisen: nagen

Anspruch/Geschick für Ratten: leicht

Beschreibung: Teile des normalen Körnerfutters werden auf ein Stück Holz geklebt. Als Kleber dient ein Mehl/Wasser-Gemisch. Hierfür wird etwa 1 Teil Mehl mit einem Teil Wasser zu einem dickflüssigen Brei verrührt. Der Brei wird mit einem Pinsel auf das Holzstück aufgetragen und das Körnerfutter darüber gestreut.Das so präparierte Holzstück muss etwa 1,5 bis 2 Tage trocknen.

Als Holzgrundlage eignen sich vor allem Kaufprodukte, die auf diese Weise etwas aufgepeppt werden können (Blockhütten, Knabberhölzer, Futterbäume). Frischer Obstbaumschnitt (bitte vorher genau informieren, welches Holz genau für Ratten geeignet ist) benötigt eine derartige Behandlung nicht, weil der Bast - das lebende Gewebe unter der Borke - noch frisch ist und gerne gefressen wird. Gekaufte Nagehölzer sind dagegen doch eher fad.

Das Bild wurde in der Futterküche der Menschenaffenanlage Pongoland im Leipziger Zoo aufgenommen. Es ist Namens- und Ideengeber des Pongo Nageholzes. Das mit Müsli beklebte Holz wird an Stahlseilen in der Anlage aufgehängt.
Die Zutaten: ein Stück Holz, Mehl/Wasser-Kleber und Rattenfutter.
Das Holz wird mit dem Mehl/Wasser-Kleber bestrichen und das Rattenfutter darüber gestreut.
Als Grundlage dient hier ein sogenannter 'Futterbaum' (Kaufprodukt).

 

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