Art: Kaufprodukt

Verhaltensweisen: greifen, nagen

Anspruch/Geschick für Ratten: im Prinzip leicht, fordert aber zum Teil etwas Geschick

Beschreibung: In den Wintermonaten haben die Pinienzapfen Saison, die man dann in vielen Lebensmittelmärkten kaufen kann. Die Ratten müssen die Pinienkerne aus dem geöffneten Zapfen lösen und dabei einiges an Geschick aufwenden. Während einige recht locker sitzen, muss man bei anderen schon etwas fummeln. Erreichen die Tiere mit der Schnauze die Kerne nicht direkt, müssen sie mit der Vorderhand versuchen, das Objekt der Begierde zu greifen und zu sich zu ziehen. Ein Verhalten, was nicht oft und nicht bei allen Tieren zu beobachten ist. Umso schöner, wenn man ihnen Gegenstände bietet, wo sie diese Art der Problemlösung anwenden müssen.
Pinienkerne sind sehr fetthaltig, allerdings verbirgt sich hinter der dicken Schale auch ein eher kleiner Kern. Bitte darauf achten, dass die Tiere nicht zuviel zu sich nehmen. Aber nach dem Herausfischen kommt das Knacken des Kerns - man macht es ihnen also nicht zu leicht. Wenn die Kerne herausgelöst sind, muss man den Zapfen nicht wegwerfern: er lässt sich hervorragend mit anderen Körnern nachfüllen.

Hinweis: Der Pinienzapfen sollte zunächst gründlich abgewaschen werden, um Harzreste so weit wie möglich zu entfernen. Er kann dann für wenige Sekunden in die Mikrowelle gegeben werden (Hinweise auf der Packung beachten!), damit er sich öffnet.
Die Kerne sind von einem schwarzen, sehr feinen Pulver umgeben. Dieses Pulver ist ungiftig. Es ist einfach ein "Trick" des Baumes, damit die Kerne leichter aus dem harzigen klebrigen Zapfen rutschen und zu Boden fallen können.

In dem geöffneten Zapfen sind die schwarzen Pinienkerne zu erkennen. Der Zapfen lässt sich auch mit anderen Körnern befüllen - siehe die Sonnenblumenkerne. Aber Achtung: immer auf die Kalorien achten ;).
Zum Größenvergleich habe ich einfach einige ungeöffnete Pinienkerne vor den Zapfen gelegt.
Zwei meiner Jungs beschäftigen sich mit dem Zapfen.
Der kleine Bock erreicht die Körner mit der Schnauze nicht und nimmt seine rechte Vorderhand zur Hilfe.

 

zurück zur Übersicht